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Timothy Sharp // Bariton // Rückschau Saison 2014/15

Der Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe hat sich als Liedsänger bereits einen Namen gemacht, ist aber auch ein gefragter Solist auf dem Konzertpodium, der unter anderem in Berlin (Konzerthaus/Philharmonie), München (Herkulessaal/ Philharmonie am Gasteig), Stuttgart (Liederhalle), Frankfurt (Alte Oper), Essen (Philharmonie), im Wiener Musikverein, bei der Styriarte, den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigsburger Festspielen, den Händel-Festspielen in Halle oder beim Leipziger Bachfest zu erleben war.

Der Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit liegt auf Werken Bachs, Händels und Haydns. Hier verbindet ihn seit 2006 eine Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Nikolaus Harnoncourt.

Sharps sängerische Tätigkeit umfasst eine breite Skala von Stilistiken vom Barock in historischer Aufführungspraxis (z.B. die Titelpartie in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“), über „klassische“ Opernpartien, wie den Grafen („Le nozze di Figaro“), Papageno („Die Zauberflöte“), Marcello („La Bohéme“), Eugen Onegin oder den Olivier in Richard  Strauss‘ „Capriccio“  bis hin zur Musik der Gegenwart und des 20. Jahrhunderts, wie Paul in Philip Glass‘ „Les enfants terribles“, deren deutsche Erstaufführung er 2007 bestritt, oder Il Malaspina in S. Sciarrinos „Luci mie traditrici“, eine Partie deren Einspielung 2003 mit dem „Choc du Monde“ ausgezeichnet wurde und vom Londoner „Guardian“ zur CD-Of-The-Year 2004 gewählt wurde.

Auftritte führten ihn unter anderem an die Bayerische Staatsoper München – zuletzt als Donald in „Billy Budd“ unter Kent Nagano in 2007 -, die Oper Köln, das Staatstheater Nürnberg, die Bühnen Wuppertal, das Nationaltheater Mannheim, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Staatstheater Nürnberg,  das Teatro San Carlo in Neapel, das Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro Massimo Bellini in Catania, das Teatro Lirico in Cagliari und an das Chicago Opera Theater.

Engagements der jüngeren Zeit führten ihn unter anderem zu den Europäischen Wochen in Passau und an die Münchner Philharmonie (unter Enoch zu Guttenberg), zu den Schwetzinger Festspielen (Uraufführung „HYBRIS“ von A. Hölzky),  in die Ukraine (Graf in „Le nozze di Figaro“), nach Wien („Luci mie traditrici“ mit dem Wiener Klangforum), Warschau  (Wiener Akademie unter M. Haselböck), ans Teatro Comunale Bozen (Ital. Erstaufführung „Julie“ von. P. Boesmans), an das Badische Staatstheater Karlsruhe, an die Staatsoper Unter den Linden, Berlin, die Wuppertaler Bühnen und Köln (jeweils Titelpartie in Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“) und in verschiedenen Projekten unter Nikolaus Harnoncourt nach Wien (Musikverein), Salzburg (Bachfest), Paris (Salle Pleyel), Metz und zur Styriarte. Einige dieser  Konzerte wurden vom Radio aufgezeichnet und im ORF und auf Deutschlandradio Kultur gesendet. Sein Einspringer für den erkrankten Olaf Bär bei den Händel-Festspielen in Halle wurde vom Fernsehen ausgestrahlt.

Nach erfolgreichen Gastspielen am TfN in Hildesheim als Figaro-Graf,  in Schumanns „Faust-Szenen“, als Zar in Lortzings „Zar und Zimmermann“ war er dort auch als Marcello in „La Bohéme zu erleben. Ein weiteres wichtiges  Rollendebüt stand  im Sommer 2012 mit dem Danilo in der „Lustigen Witwe“ bei der Zomeropera in Alden Biesen (Belgien) an.

Er trat zuletzt sehr erfolgreich mit dem Sinfonieorchester Wuppertal und dem Staatsorchester Braunschweig auf (u.a. mit Mahlers Liedern eines fahrenden Gesellen) und war auch  mit dem Bruckner-Orchester, Linz und „I Pommerigi Musicali“ in Mailand als Solist mit Orchesterliedern zu hören.

Aktuelle Engagements umfassen die Titelpartie in Tschaikowskys „Eugen Onegin“ am TfN, die Rolle des Ping in Puccinis „Turandot“ bei den Schloßfestspielen Heidenheim, die Titelpartie in „Zar und Zimmermann“ mit der MuKo Leipzig, sowie die Rolle des Lehrers in K. Weills /W. Bredemayers„Der Jasager/Der Neinsager“, sowie die Rolle des Edwin in Ernst Kreneks „Vertrauenssache“ an der Staatsoper im Schillertheater, Berlin. Zahlreiche Konzerte und Liederabende im deutschsprachigen Raum ergänzen die Auftritte im Opernbereich, so zuletzt ein Konzert mit Mahler-Orchesterliedern unter Marcus Bosch oder ein Recital mit dem Deutschen Saxofonensemble beim Schleswig –Holstein- Festival.

Rundfunkmitschnitte von Konzerten und Liederabenden wurden vom NDR, SWR, ORF, RAI und dem Polnischen Rundfunk, vorgenommen. Eine erste vielbeachtete Solo-CD mit Liedern von Schubert erschien 2006 bei Roner Records. Nach der erfolgreichen Uraufführung des Liederzyklus „Max und Moritz“ nach Wilhelm Busch von Guido Rennert mit dem Deutschen Saxofonensemble erschien vor kurzem die Ersteinspielung dieses Werkes bei TYXArt.

Auftritte der laufenden Saison führen Ihn unter anderem an die Staatsoper Berlin und zum Rheingau Musikfestival.

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