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Sophia Jaffé // Violine // Rückschau Saison 2014/15

In der aktuellen Konzertsaison 14/15 wird Sophia Jaffé u.a. in vier Konzerten als „Künstler in Residenz“ der Konzertreihe des Theaterclub Zürich in der Tonhalle Zürich zu hören sein, mit dem Graubündner Kammerorchester/ Sebastian Tewinkel (Brahms Konzert), der Böhmischen Kammerphilharmonie Pardubice/ Gerhard Lessky (Mozarts Sinfonia Concertante) und dem Staatsorchester Halle/Heiko Matthias Förster (Beethoven Konzert). Außerdem spielt Sophia Jaffé Aram Khachaturians Violinkonzert mit dem Trondheimer Philharmonikern/Krzysztof Urba?ski, Jean Sibelius Konzert mit der Staatlichen Philharmonie Kosice/Zbenek Müller und das Dvorak Konzert mit dem Radio Symphonie Orchester Prag/Leos Svarosky in der Alten Oper Frankfurt und der Heinrich-Lades-Halle Erlangen.

Weitere Konzerte mit Orchester und Recitals mit Klavier oder Cembalo, sowie Streichtrios, führen sie nach München, Frankfurt und Umgebung (Neu Isenburg, Friedrichsdorf, Bad Homburg, Hofheim am Taunus, Wiesbaden, Kloster Eberbach), nach Halberstadt, Lorch (Württemberg), Chur (CH), Trondheim (Norwegen) und Thessaloniki (Griechenland), etc.

Beim Rheingau Musikfestival spielt Sophia Jaffé zwei Recitals in der Mozart-Nacht mit Björn Lehmann. Im Dom zu Frankfurt am Main musiziert Sophia Jaffé ein J. S. Bach-Recital erstmals mit der Cembalistin Eva Maria Pollerus und wird in weiteren Sonatenabenden mit Björn Lehmann und Angelika Merkle am Klavier zu hören sein. Zudem wirkt sie in mehreren Projekten mit dem Berliner Horenstein Ensemble mit (Kiez-Konzert des Konzerthaus Berlin mit Schauspieler/Sprecher Alexander Jovanovich, Konzert und CD Aufnahme um das Thema 1. Weltkrieg, welches sich den Komponisten George Butterworth, Rudi Stephan und Cecil Coles widmet und ein Konzert im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt in verschiedenen Besetzungen von Duo bis Septett).

Sophia Jaffés internationale Konzerttätigkeit begann nach den Wettbewerbserfolgen beim Deutschen Musikwettbewerb, Berlin, und dem Königin Elisabeth Wettbewerb, Brüssel, 2005. Seither konzertiert sie als Solistin mit renommierten Orchestern, wie dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Konzerthaus Orchester Berlin, den Kammerorchestern Stuttgart, München, Berlin, Leipzig und Heilbronn, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Bruckner Symphonie Orchester Linz, dem Hallé Symphony Orchester Manchester, dem Sinfonie Orchester Basel, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Symphonie Orchester Trondheim, der Tschechischen Philharmonie Prag, dem Radio Symphonie Orchester Prag, dem National Symphonie Orchester Brüssel, dem Kammerorchester Vilnius (Litauen) oder dem Tschaikowsky Symphonie Orchester Moskau.

Sie musiziert dabei zusammen mit Dirigenten wie Marek Janowski, Walter Weller, Zdenek Macal, Sir Mark Elder, Dennis Russell Davies, Gabriel Feltz, Claudio Scimone, Michael Sanderling, Lothar Zagrosek, Gilbert Varga, Stefan Blunier, Leós Svarovsky, Jakub Hrusa, Anu Tali, Otto Tausk. Diese Konzerte führen sie in Konzertsäle wie die Berliner Philharmonie, die Alte Oper Frankfurt, den Herkulessaal und das Prinzregententheater München, in die Kölner Philharmonie, die Liederhalle Stuttgart, die Cadogan Hall London, die Bridgewater Hall Manchester, in die Leeds Townhall, das Wiener Konzerthaus, in das Große Festspielhaus Salzburg, das Rudolfinum Prag, in die Tonhalle Zürich, den Casino Saal Basel, in die Victoria Hall Genf, den Palais des Beaux Arts Brüssel und den Großen Saal des Moskauer Konservatoriums.

Sophia Jaffé ist Gast bei den bekannten internationalen Festivals in Ludwigsburg, im Rheingau, Meran (Südtirol), dem Concentus Moravie/Tschechien, den Passauer Musikwochen, dem Bachfest Leipzig, sowie Moritzburg, Delft, Reims und vielen mehr.
Zahlreiche Live Mitschnitte und Rundfunkproduktionen u.a. beim Deutschlandradio, Bayerischen Rundfunk, WDR, SWR, RBB, Tschechischen Rundfunk/Fernsehen Prag, Belgischen Radio und Fernsehen sowie Radio Jerusalem/Israel dokumentieren ihr Spiel.

Ihre von der Presse hochgelobte Debüt-CD mit ihrem langjährigen Kammermusikpartner Björn Lehmann erschien 2009 mit Werken von Suk, Bach, Ysaye, Beethoven beim Label Genuin. Im Frühjahr 2014 erschien die CD-Aufnahme des zeitgenössischen Violinkonzerts (1995) des Briten John Casken mit dem Hallé Symphony Orchestra Manchester, unter der Leitung von Markus Stenz im Rahmen einer Porträt-CD des Komponisten. Des Weiteren spielt sie 2014 ein Violinkonzert (1920) von Emil von Reznicek mit dem Rundfunk Symphonie Orchester Berlin unter Leitung von Marcus Bosch in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur ein (Veröffentlichung 2015).

Sophia Jaffés breitgefächertes Repertoire mit Orchester umfasst mittlerweile 70 Werke des 17. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Werken. So spielte sie u.a. die Welturaufführung des Violinkonzerts „Words of the cross“(2010) von Slavomir Horinka und führte das spätromantische Violinkonzert (1909) von Erich Jaques Wolff auf, als Wiederentdeckung eines in der Zeit des 3. Reichs verfemten Komponisten mit der Neuen Philharmonie Westfalen/Heiko Matthias Förster (WDR Mitschnitt). Als Rarität, neben der gängigen Konzertliteratur, spielte sie auch Konzerte von Mozarts Zeitgenossen, Myslevecek und Rosetti (Deutschlandradio Kultur Live Mitschnitt).

Geboren in einer Musikerfamilie in Berlin, trat Sophia Jaffé im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal öffentlich im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie auf. Seitdem erhielt sie eine Reihe von nationalen (Jugend Musiziert 1988-1994) und internationalen Preisen, wie den Förderpreis der Brahms Gesellschaft Baden-Baden (1999) und den „Mozart Preis“ der Mozart Gesellschaft Wiesbaden (2001). Als Stipendiatin des Deutschen Musikrats spielte Sophia Jaffé 2001 deutschlandweit zahlreiche Kammerkonzerte im Rahmen der „Konzerte Junger Künstler“.

Zu ihren weiteren Auszeichnungen zählen Preise bei internationalen Violinwettbewerben, wie dem Streicherwettbewerb UNISA Pretoria/Südafrika 2002, dem Leopold Mozart Wettbewerb Augsburg 2003, dem Concours de Génève (Schweiz) 2004. Im Jahr 2005 folgte dann der Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, sowie der 3. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel (Belgien). Sophia Jaffé erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Nora und Abraham Jaffé in Berlin, Prof. Herman Krebbers in Amsterdam und Prof. Stephan Picard an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin.

Seit 2011 lehrt sie als Professorin für Violine an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

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http://www.stuttgarter-philharmoniker.de/1355 | Ausdruck vom: 28.06.2017 21:11

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