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  • Stefan Arnold
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Ludwig van Beethoven
Ouvertüre zu Heinrich Joseph von Collins
Schauspiel „Coriolan" op. 62

Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Ludwigvan Beethoven (1770–1827) orientierte sich, was das Schreiben von Klavierkonzerten angeht, vor allem an einem großen Vorbild, an Mozart. Wenn dem als Nr. 1 bezeichneten Klavierkonzert op. 15 das als Nr. 2 op. 19 bekannte zeitlich vorausging, und diesem wiederum mindestens zwei jugendliche Versuche, zeigt das, wie stark der junge Komponist den Anspruch spürte, den sein selbstgewähltes Vorbild stellte. Indessen, mit dem C-Dur-Klavierkonzert gelang ihmzum ersten Mal ein Orchesterwerk, das sich mit der Tradition auf Augenhöhe hält und zugleich einen persönlichen Ton anschlägt.

Noch viel mehr unter den Leistungen seiner Vorgänger litt Johannes Brahms (1833–1897). Vor allem mit der Komposition von Sinfonien tat er sich lange schwer. „Ich werde nie eine Sinfonie komponieren!” ließ er den Dirigenten Hermann Levi wissen, „Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zumute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört.” Der Riese, das war für Brahms Beethoven, der Sinfoniker. Brahms gelang erst im Alter von 43 Jahren, nach vielen Anläufen und vergeblichen Versuchen, die Vollendung seiner ersten Sinfonie. Die lange Mühe hat sich allerdings gelohnt; auch wenn man im langsamen, düsteren Beginn des Werkes den „Riesen” schreiten hören mag, der Bann war gebrochen. Schon für den Kritiker der Uraufführung, Eduard Hanslick, gehörte die Sinfonie „zu den eigentümlichsten und großartigsten Werken” der musikalischen Literatur.

 

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