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  • Carolin Widmann
Veranstaltungsdaten
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André Christen
Las Cataratas de Iguazú
(Die Wasserfälle des Iguazú)

Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert e-Moll op. 64

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Die Wasserfälle des Flusses Iguazú liegen an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien und wurden im Jahr 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe benannt. Die „Großen Wasser” sprudeln in beeindruckender Form bis zu 82 Meter in die Tiefe. Dieses Schauspiel der Natur lässt der junge Komponist André Christen (*1978) in seinem dynamischen Werk „Las Cataratas de Iguazú” aufleben. Ein Mythos der Guaraní, eines indianischen Volkes in Südamerika, besagt, dass die Iguazú-Fälle göttlichen Ursprungs seien. Der Gott Mboi verliebte sich in die Häuptlingstochter Naipú, diese wies ihn ab und flüchtete mit ihrem sterblichen Geliebten. Aus Rache schlug der zornige Mboi ein Loch in das Flussbett des Iguazús, um die Fliehenden aufzuhalten, und bis heute stürzen die berühmten Wasserfälle über diese aus Rache entstandene Felsbarriere.

Anders als Christens tonmalerische Komposition, ist Felix Mendelssohn Bartholdys (1809–1847) Violinkonzert op. 64 genau einer Gattung zuzuschreiben – dem Solokonzert. Schon in frühen Jahren beschäftigte sich Mendelssohn mit diesem Genre, jedoch erst 22 Jahre nach seinem ersten Solokonzert entstand das Violinkonzert op. 64, welches Mendelssohn Bartholdy seinem Freund und Geigenvirtuosen Ferdinand David widmete. In einem Brief teilte Mendelssohn ihm die Idee des Konzertes mit. Sehr erfreut über diese Mitteilung antwortet David: „Ich verspreche Dir, es so einzuüben, dass sich die Engel im Himmel freuen sollen.”

Johannes Brahms (1833–1897) schrieb im Jahr 1877 die Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73, die sich rasch zum Lieblingswerk des Publikums entwickelte. Brahms entführt uns in die Welt der Seen, Wiesen und Berge, in die Welt der wohltuenden Natur.

 

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