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Christoph König // Dirigent // Rückschau Saison 2013/14

Christoph König ist ein Dirigent von tiefer Musikalität und Intelligenz. Seinen Dirigierstil könnte man als energetisch und inspirierend bezeichnen; auffällig sind seine Ernsthaftigkeit in der musikalischen Zusammenarbeit, sein Interesse an abwechslungsreicher Programmgestaltung und sein Engagement für zeitgenössische Musik. Seit 2009 ist er Chefdirigent des Sinfonieorchesters Casa da Musica im spektakulären neuen Konzertsaal von Porto und seit 2010 der Solistes Européens Luxemburg. Konzertreisen haben ihn mit dem Sinfonieorchester Casa da Musica nach Brasilien, nach Wien, Rotterdam, Antwerpen, Luxembourg und zum Musica Festival Straßburg und mit den Solistes Européens zum Schleswig-Holstein Musik-Festival und nach Köln geführt.

König ist auch als Gastdirigent gefragt. In der letzten Zeit dirigierte er die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Orchestre de Paris, das Royal Philharmonic Orchestra London, das Nederlands Philharmonisch Orkest im Concertgebouw Amsterdam, das Dänische National-Orchester, Norwegische Radio-Sinfonieorchester Oslo, New Zealand Symphony Orchestra, Radiosinfonieorchester RTVE in Madrid, Sinfonieorchester Barcelona, BBC Philharmonic Orchestra, Mozarteum Orchester Salzburg, Scottish Chamber Orchestra, BBC National Orchestra of Wales und das BBC Scottish Symphony Orchestra, das er auf einer erfolgreichen Tournée nach China begleitete (2008). Sein US-Debüt in New Jersey und Indianapolis führte zu Wiedereinladungen und Engagements mit den Los Angeles Philharmonic, Pittsburgh, Toronto, Vancouver, Houston, Colorado, Oregon und Baltimore Symphony Orchestras.

Zukünftige Aufgaben umfassen unter anderem die Rückkehr zum Orchestre de Paris, zum Houston Symphony Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, zum Royal Philharmonic Orchestra London, zum BBC Scottish Symphony und BBC National Orchestra of Wales, Beethoven Orchester Bonn, Baskischen Sinfonieorchester Euskadi, Stuttgarter Philharmonikern und Baltimore Symphony Orchestra.

Als Operndirigent hat er sich schnell einen Namen gemacht, nachdem er am Opernhaus Zürich für Franz Welser-Möst eingesprungen war und mit großem Erfolg die Premiere der „Entführungaus dem Serail“ dirigierte. Bereits zuvor hatte er in Zürich debütiert und in der Folge viele Vorstellungen geleitet. Am Teatro Real in Madrid leitete er 2006 eine Produktion von „DieEntführung aus dem Serail“, dirigierte an der Staatsoper Stuttgart „Don Giovanni“ und „Die Zauberflöte“ ander Deutschen Oper.

Christoph Königs Schallplattenaufnahmen umfassen unter anderem Werke von Gösta Nystroem (BIS), Schönberg und Prokoffieff (Romeo & Julia), Saariaho und Sibelius (Sinfonie Nr. 2) mit dem Orquestra Sinfónica Casa da Música Porto (Ao Vivo), Melcer mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra (Hyperion), Beethoven Sinfonien mit dem Malmö SymfoniOrkester (DB Productions) und Beethoven und Sibelius mit den Solistes Européens, Luxembourg (SEL Classics). Seine Aufnahme mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra und Brahms’ Erstem Klavierkonzert zierte das Front Cover des BBC Music Magazine September 2009.

Christoph König wuchs in Dresden auf und war Mitglied des Dresdner Kreuzchores. In der Folgezeit studierte er Orchesterdirigieren, Klavier und Gesang an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Erste Erfahrungen sammelte er als Solorepetitor an der Sächsischen Staatsoper, bei Meisterkursen mit Sergiu Celibidache und als Assistent von Sir Colin Davis und Riccardo Muti. Ab 2001 wirkte er als Erster Kapellmeister an der Oper Bonn.

Christoph König ist Preisträger der Herbert von Karajan Stiftung.

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