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Elisabeth Fuchs // Dirigentin // Rückschau Saison 2013/14

Elisabeth Fuchs wurde 1976 in Kirchdorf an der Krems (Oberösterreich) geboren und absolvierte das Musikgymnasium in Linz. Gleichzeitig studierte sie Oboe am Bruckner-Konservatorium und sammelte praktische Erfahrungen im Jeunesse-Orchester. Nach der Matura entschied sie sich zunächst für ein Lehramtsstudium in den Fächern Musik und Mathematik, das sie 2002 abschloss. Während dieser Jahre erhielt sie ersten Dirigierunterricht bei Herbert Böck, der schließlich in eine reguläre Ausbildung bei Karl Kamper, Jorge Rotter und Dennis Russell Davies an der Universität Mozarteum bzw. bei Michael Luig an der Musikhochschule Köln mündete.

1998 gründete Elisabeth Fuchs mit nur 22 Jahren die Philharmonie Salzburg, mit der sie seither ein breites Repertoire erarbeitete, von Bach über Beethoven und Strawinsky bis zu zahlreichen Uraufführungen. Mit 24 Jahren hatte sie ihr Operndebüt mit „Der Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann, ein Jahr später dirigierte sie „Die weiße Rose“ von Udo Zimmermann.

Von 2001 bis 2003 war sie Leiterin des Sinfonieorchesters TonArt in Heidelberg. Außerdem erhielt sie Einladungen vom Brucknerorchester Linz, Mozarteumorchester Salzburg, dem Sinfonieorchester Erfurt, dem Swedish Chamber Orchestra, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, dem Festival Young Artists Bayreuth und der Staatsoper Prag. Im Sommer 2005 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen mit Schostakowitschs Filmmusik „Das neue Babylon“. 2006 leitete sie die Produktion „Bastien & Bastienne / Der Schauspieldirektor“ bei den Salzburger Festspielen, welche auf DVD bei der „Deutschen Grammophon“ erschienen ist und aufgrund des großen Erfolges 2007 wiederaufgenommen wurde. 2008, 2009, 2011 und 2012 dirigierte sie die Salzburger Neujahrskonzerte im Großen Festspielhaus (9. Beethoven, Carmina Burana, 9. Dvorak).

Was Elisabeth Fuchs auszeichnet, ist ihr Mut zur Verwirklichung außergewöhnlicher Projekte. So führte sie beispielsweise 2008 alle drei Strawinsky-Ballette an einem Abend im Großen Festspielhaus auf, wagte sich an Franz Schmidts „Buch mit Siegeln“ und Bernsteins „MASS“ und schreckt auch vor Cross-Over-Projekten, (z.B. mit der Breakdance-Gruppe „Nobulus“) nicht zurück. Ein großes Anliegen ist ihr zudem die Kinder- und Jugendarbeit. 2007 gründete Elisabeth Fuchs die Salzburger Kinderfestspiele, die inzwischen eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte schreiben: 7.000 Besucher kamen zum Festival 2011, über 1.800 Abonnenten besuchen den Familien- und Teenie-Konzert-Zyklus in Salzburg. Elisabeth Fuchs schreibt für die Familienorchesterkonzerte Texte und Geschichten bzw. moderiert die Teeniekonzerte.

Neben ihrer internationalen Dirigiertätigkeit und künstlerischen Leitung der Kinderfestspiele ist sie seit 2009 künstlerische Geschäftsführerin der Salzburger Kulturvereinigung, Salzburgs führendem Konzertveranstalter.

Seit Ende 2009 ist sie glückliche Mama von Michael Johannes Fuchs.

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