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Steve Davislim // Tenor // Rückschau Saison 2013/14

Der australische Tenor Steve Davislim begann seine musikalische Ausbildung als Hornist und studierte Gesang am Victorian College of the Arts bei Dame Joan Hammond. Weitere Studien absolvierte er bei Gösta Winberg und Neil Shicoff sowie in der Liedklasse von Irwin Gage in Zürich und am Internationalen Opernstudio, Zürich.

In der Zeit von1994 - 2000 war Steve Davislim Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und sang dort Partien wie Graf Almaviva in „Barbiere“, Steuermann in „Der fliegende Holländer“, Tamino in „Zauberflöte“, Ferrando in „Cosi fan tutte“ und Camille in „Die lustige Witwe“ unter Franz Welser-Möst, Don Ottavio in „Don Giovanni“ unter Nikolaus Harnoncourt sowie die Partie des Prinzen in Heinz Holligers „Schneewittchen“ unter Franz Welser-Möst.

Im Rahmen von Gastspielen trat er u.a. in Athen und Neapel als Almaviva, Tom Rakwell, Tamino und Don Ottavio auf, in Hamburg als Lensky und Tom Rakwell, in Sydney als David in „Meistersinger“ und Lensky, in London/Covent Garden Fenton in „Falstaff“, als Tom Rakwell in Dresden, als „Oberon“ von C.M. von Weber in Paris, Caen und London mit einer Einspielung für DECCA) . Zudem sang er bei den Salzburger Festspielen den Pong in „Turandot“ und 2007 an der Deutschen Oper Berlin den Görge in Zemlinskys „Traumgörge“.

Ein Höhepunkt in der Karriere des jungen Künstlers war die Einladung, die Eröffnungspremiere in der Mailänder Scala im Dezember 2005 den „Idomeneo“ zu singen. Dort sang er 2007 auch in der Uraufführung von Vacchis „Teneke“ die Tenorpartie, sowie 2008 in Madrid „Il trionfo del tempo“ von Händel und „Candide“ von Bernstein in Wien. An der MET New York und an der Chicago Lyric Opera trat der Künstler 2008 und 2009 in „Die Entführung aus dem Serail“ von Mozart auf.

Unter Thomas Hengelbrock debütierte Steve Davislim 2009 als Max in „Der Freischütz“ in Baden-Baden, beim Lucerne Festival und in Dortmund und sang „L'arbore di Diana“ in Barcelona.

Im Konzertbereich ist Steve Davislim mit herausragenden Orchestern in ganz Europa, den USA und Australien aufgetreten. So wurde er mit seinem großen Repertoire u.a. von David Zinman nach Zürich eingeladen, von Roger Norrington nach London, von Franz Welser-Möst nach Wien, Linz, Zürich und Cleveland, von Michel Plasson nach Dresden und Oslo, von Christian Thielemann nach München, von Thomas Hengelbrock nach Bremen, Lübeck, Hamburg, Leipzig und Zürich, von Alan Gilbert nach Zürich, von Riccardo Chailly nach Mailand und Leipzig, von Bernard Haitink nach Boston und Luzern, von Colin Davis nach London, von Pierre Boulez nach Wien und von John Elliot Gardiner nach London und Paris eingeladen.

Konzerte mit Steve Davislim

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