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Eliana Burki // Alphorn // Rückschau Saison 2013/14

Eliana Burki spielt das traditionelle Schweizer Volksinstrument, das Alphorn, in einer einzigartigen, neuen und eigenständigen Art. Sie verkörpert Swissness und lebt Internationalität.

Eliana Burki machte das Alphorn in den letzten Jahren weltberühmt, so heißt es immer wieder in Fernseh- und Radiomoderationen im In- und Ausland, so steht es auf den Titelseiten von Schweizer Wochenzeitschriften oder des Wallstreet Journals. Auf weltweiten Tourneen ist die junge Musikerin mit ihrem Naturtoninstrument unterwegs und führt es einer ganz eigenen Klangwelt zu. Die Entwicklung fand einerseits über den Blues zu Worldmusik und Jazz statt und andererseits über die Klassik zu modernen Kompositionen wie jenen von Kaspar Ewald, Daniel Schnyder oder Jean Daetwyler. Eliana Burki bringt das Alphorn in viele Regionen der Welt, begeistert Leute aus allen Kulturen und Gesellschaftsschichten und hinterlässt mit Ihrem stupenden Können und Ihrem Charisma nachhaltige Eindrücke.

Schon in ihrer Kindheit wurde Eliana Burki mit der Musik konfrontiert. Ihre Mutter, eine Musikerin, machte sie früh mit der klassischen Musik vertraut. Eliana zeigte aber vor allem Interesse am Alphorn und setzte sich mit dem Wunsch, dieses Instrument zu spielen, schon im Kindesalter durch. Rasch offenbarte sich neben der großen Leidenschaft auch ihre außergewöhnliche Begabung für das Alphorn. Die heute 30jährige Musikerin ist die bekannteste Alphornspielerin und das in einem sonst von Männern dominierten Musikgenre.

Verschiedene CD-Produktionen zeugen von Eliana Burkis Vielseitigkeit und Ihrer Sicherheit in den unterschiedlichsten Musikstilen.

Das Alphorn ist ein Naturtoninstrument mit reicher Tradition. Der Ursprung ist geografisch kaum zu orten, denn es kommt in den verschiedensten Kulturen in unterschiedlichen Ausführungen vor. In den Schweizer Alpen diente es ursprünglich als Kommunikationsmittel. Später wurde es vor allem ein Folklore-Instrument, doch stellt man mit Erstaunen fest, dass ihm auch Wolfgang Amadadeus Mozarts Vater, Leopold Mozart, eine Komposition mit Orchester gewidmet hat. Das Spezielle des Alphorns wurde aber erst in den letzten Jahrzehnten entdeckt und so entstanden Kompositionen, die Einzug in Programme bedeutender Konzerthäuser fanden.

Das Alphorn ist traditionell in Fis-Dur gestimmt, kann aber durch Veränderung der Länge auch in anderen Tonarten gespielt werden. Der Tonumfang umfasst 16 Töne über 4 Oktaven. Das Spezielle daran ist das sogenannte Alphorn-fa, das wir eigentlich als „falschen Ton“ empfinden.

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