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Nicholas Milton // Dirigent // Rückschau Saison 2014/15

Mit einem dynamischen Dirigierstil und musikalischer Überzeugungskraft hat sich Nicholas Milton einen hervorragenden Ruf in der Generation der jüngeren Dirigenten erobert. Seit Beginn der Saison 2014/15 ist er Generalmusikdirektor am Saarländischen Staatstheater.

Seine Laufbahn begann der Australier zunächst als Geiger und Kammermusiker. Er war jüngster Konzertmeister des Adelaide Symphony Orchestra und Mitglied des australischen Macquarie Trios bevor er sich 2006 ausschließlich dem Dirigieren widmete. In kurzer Zeit hat er sich im internationalen Konzertgeschehen und in der Opernszene einen Namen gemacht. So stand er am Pult des London Philharmonic Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, NDR Sinfonieorchester Hamburg, SWR Radio Sinfonieorchester Stuttgart, NDR Radiophilharmonie Hannover, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, Philharmonisches Orchester Dortmund, Staatsorchester Wiesbaden, Staatsorchester Darmstadt, Orchester des Nationaltheaters Mannheim, Philharmonisches Orchester Heidelberg, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Staatskapelle Halle, Philharmonischen Orchester Freiburg, Bruckner Orchester Linz, Tonkünstler-Orchester, Orchestra della Svizzera Italiana, Brabants Orkest, Orchestre Philharmonique de Nice, Orchestre de Picardie, Odense Symphony, Sinfonia Varsovia, MAV Orchestra Budapest, RTV Slovenia Symphony Orchestra Ljubljana, Taiwan Philharmonic, China National Symphony Orchestra, und Gunma Symphony Orchestra Japan. 2013 war er Assistent von Mariss Jansons mit dem Royal Concertgebouw Orchestra anlässlich einer umfangreichen Tournee in Europa und USA.

Der australische Dirigent hat mit Gastdirigaten an der Komischen Oper Berlin mit „Die Fledermaus“ und „Carmen“ und an der Volksoper Wien mit „La Traviata“, „Carmen“ und „Die Fledermaus“ Aufsehen erregt. Darüber hinaus leitete er die Neuproduktionen von „Don Pasquale“ in Linz, „La Fanciulla del West“ in Innsbruck, den „Fliegenden Holländer“ in Dortmund, „Don Giovanni“ in Leipzig und „Tosca“ an der Opera Australia.

Nach zahlreichen gelungenen Debüts führten ihn Einladungen in der Spielzeit 2013/14 unter anderem zum Konzerthausorchester Berlin, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, Bremer Philharmoniker, Orchestra della Svizzera Italiana, an die Komische Oper Berlin mit „Hoffmanns Erzählungen“ und an die Volksoper Wien mit „Hänsel und Gretel“.

Seine Diskografie beinhaltet Aufnahmen von Strauss‘ „Ein Heldenleben“, Bruckner Sinfonie Nr. 8, Prokofjew Sinfonie Nr. 5, Skrjabin „Prometheus“, Strawinsky „Der Feuervogel“, Steve Reich „City Life“, Bearbeitungen von Werken von Schubert, Rachmaninoff Klavierkonzert Nr. 3 und Rubinstein Klavierkonzert Nr. 4 mit Joseph Moog sowie John Adams Violinkonzert.

Nicholas Milton studierte am Musikkonservatorium Sydney, an der Universität Michigan, am Mannes College of Music und an der renommierten Juilliard School of Music die Fächer Violine, Dirigieren, Musiktheorie und Philosophie. Außerdem promovierte er an der City University New York im Fachbereich Musik. Nicholas Milton wurde von Jorma Panula an der Sibelius Akademie Helsinki gefördert.

1999 kürte ihn Symphony Australia zum Dirigenten des Jahres, und er war Preisträger beim Internationalen Lovro-von-Matacic-Dirigierwettbewerb.  Von 2004 bis 2010 war Nicholas Milton Generalmusikdirektor der Jenaer Philharmonie. Ab 2007 kam das Amt des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Canberra Symphony Orchestra hinzu.  2001 wurde er mit der Australischen Jahrhundertmedaille für sein gesellschaftliches Engagement und seine Aktivitäten zur Förderung der Musik geehrt.

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